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Lesen Sie doch grad, was Sie wollen! >> Was bisher geschah:

Spuren in der Schweizerpresse

Premieren-Plakat

>> Wenziwenzoguezi, Herr Breuer

Thomas C. Breuer in der "Werkstatt", Chur, März 2005

>> "Keine Krise ist wie diese"

Der grosse Auftritt des Kabarettisten Thomas C. Breuer im Alten Zeughaus in Herisau, März 2005

>> Den Baslern in ihre "Weltapotheke" geguckt

"Haben Sie Ihr Natel ausgeschaltet ?":
Der deutsche Schriftsteller und Kabarettist Thomas C. Breuer im Teufelhof

Die Südostschweiz, November 2001

"Die Stühle reichten nicht aus, um all den Besuchern der "Werkstatt" in Chur einen Sitzplatz zu bieten. Doch auch von den Stehplätzen aus waren die Stunden mit dem Kabarettisten Thomas C. Breuer genussreich und amüsant."

Basler Zeitung, Nov. 2000

Thomas Breuer findet im leeren Gerede und im Datenschrott der sogenannten Kommunikationsgesellschaft reichlich Stoff. Er hört einfach genau hin, was die Werbung, die Medien, die Bürokraten und der Life-Style in ihrem unablässigen Mitteilungsdrang von sich geben., dreht noch ein wenig an der Schraube und schon ist der unfreiwillige Humor und die ärgerliche Sprachhülse zur gekonnten Kabarettnummer geronnen.

Basler Zeitung, Nov. 1995

Bald hat er die Leute für seine entlarvenden Spiele gewonnen, obwohl er sie fordert. Er macht das Programm. Gedacht werden muß selbst, denn der Sinn seiner Enthüllungen liegt hinter den Pointen. Da muß das Publikum selber hin.

Appenzeller Tagblatt, 1996

Durch Breuers Programm rennen 'gebeutelte Kängurus' über 'beschauliche Autobahnausfahrten' und National Geographic soll die Vielsprachigkeit der Schweiz damit begründet haben, dass Luzern auf franzöisch Lausanne und auf italienisch Lugano heisse.

Der Landbote, Winterthur, 1996

Die gute Stimmung rührte nicht von plumpen, primitiven Blödeleien her, sondern von genial ausgeklügelten Stellungen und Positionen des Sprachen-Kamasutras.

Aargauer Zeitung, Januar 1998

Die Schweiz schätzt er sehr. Schon weil sie so klein ist und hier riesige Bernhardiner leben. Und Breuer kennt sich auch geographisch aus: In seinem Referat über unser Verhältnis zu Europa hat er unzählige eidgenössische Ortsnamen zu Verben und Adjektive verwurstet. Besonders schön klingt das Wort 'pratteln'. ... Sein abgeklärter Charme ist beneidenswert... Welcher Kabarettist hat schon eine 'Mobutu-Gedächtnis-Sonnenbrille' in seinem Gepäck.

Basler Zeitung, Nov.1998

Thomas C. Breuer ist ein Wortsammler (das sagt er gleich selber über sich). Aber natürlich frönt er seiner Leidenschaft nicht, indem er das Sammelgut katalogisiert, nachher ausstellt und verstauben läßt. Er jongliert mit den Wörtern, er hinterfragt ihre Bedeutung, zerlegt sie, nimmt sie auseinander und setzt sie wieder anders zusammen, kritisch, ironisch, witzig, immer wieder von neuem und mit nie nachlassender Begeisterung.

Basellandschaftliche Zeitung, Nov. 1998

Virtuos, witzig und blitzgescheit

Groß, dünn, schlaksig turnt der Mann auf der kleinen Bühne zwischen einem Tisch und einem Stehpültchen herum - und redet, er redet drauflos über Gott und die Welt, über die Schweiz und das Schweizerdütsch (mit Logik ist dieser Sprache nicht beizukommen"), über la deutsche vita" und darüber, was man erblickt, wenn man blauäugig durch eine rosarote Brille blickt".

Dieser Mann heißt Thomas C. Breuer, kommt aus Heidelberg, ist Schriftsteller und Kabarettist und feiert sein 21-Jahr-Bühnenjubiläum. Das nur nebenbei, denn für eine Banalität wie das Jubilieren hat dieser Mann kein Faible. Viel zu sehr hofft er darauf, demnächst auf virtuoses Kabarett umstellen zu können". Obgleich - da stellt er sich dann doch wieder die Frage, ob es dann tatsächlich virtuell, vielleicht auch virtuos oder gar nur wirr" sein wird.

Brillant sind seine Gedankengänge, von knisternder Ironie seine Schlußfolgerungen, packend seine Art, beides dem Publikum zu servieren. Breuer tut es nicht auf dem Silbertablett, sondern mit dem eben so nebenbei" Selbstverständnis, das den Meister solcher Kleinkunst ausmacht. Mit der Leichtigkeit des blitzgescheiten Causeurs, mitreissender Wortgewandtheit und der Fähigkeit, sowohl die Hochsprache als auch verschiedene Dialekte und Fremdsprachen mit Nonchalance zu beherrschen, zieht Thomas C. Breuer das Publikum vom ersten bis zum letzten Wort in den Bann, Woher bloss nimmt er all seine Ideen - etwa jene, aus lauter Orts- und Gewässernamen eine spannende, hochinteressante Geschichte zu erzählen?

Ich habe keine Ideen, ich bekomme sie von der Realität geliefert." Ja, das ist tatsächlich so, wenn Breuer Ausdrücke analysiert, dabei etwa simpel die Frage in den Raum stellt, warum Ärzte explizit als praktisch" bezeichnet werden und wa-rum stets von illegalem Drogenhandel" die Rede sei...

Quatsch, ich mein's ernst!" nennt er das Programm, mit dem er noch heute und morgen im Badener ThiK zu Gast ist. Zu seinem ersten hiesigen Auftritt waren nur sehr wenige Leute gekommen. Einmal mehr hatten les absents tort" - und wie! Wer sich diese zwei Stunden Breuer nicht gönnt, schadet seinem Innenleben, denn was er bietet, ist eine wundervolle Wohltat für Kopf, Gemüt und Lach-muskeln. Mit seiner Präsenz und seiner Brillanz rast er wie ein frischer Frühlingssturm über das Publikum, lüftet muffige Gedanken aus, bläst das Grau hinaus und die erfreuliche Erkenntnis hinein, dass unsere Welt noch nicht verloren ist, solange es noch Menschen gibt, welche die Dinge so betrachten wie Thomas C. Breuer. Wer ihn nicht kennenlernt, verpasst etwas.
(Rosemarie Mehlin, Aargauer Zeitung, 5.3.1999)

>> Das Programm Piranha Sushi war absolut schweizkompatibel und daher 2003 auch in der Schweiz auf Tour.

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Aktualisiert am 09.09.2009