Sohn der Angst!
Hier erstmals in Aktion der amtliche neue Bühnenanzug aus dem Hause Haute Couture Margret Gasper in Waxweiler in der Eifel. Wenn jetzt noch die Brillen von meinem Lieblingsoptiker dazu kommen, dann kann ich überall bestens ausgerüstet Angst verbreiten. Praktischerweise heisst der Mann auch Angst und sitzt in Deißlingen.
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Das Angst-Programm startet am 17. September bei Alfons Getto in Oberotterbach im Musikantebuckl. Hier als Gratis-Serviceleistung der Text des "Schlummersongs" mit der jeweiligen Heimatgemeinde zum eintragen. Die Vertonung bleibt jedem einzelnen überlassen, da dieses Lied aber Trost spenden soll, bietet sich natürlich Country an. Oder auch Western. Einfach den eigenen Ortsnamen in die Leerstelle eintragen. Gut, bei mehrsilbigen Ansiedlungen wie Übach-Palenberg oder Garmisch-Partenkirchen wird das etwas schwieriger dann müssen Sie eben komprimieren oder undeutlich singen.
Angst! Schlummersong
[ . . . . . ], du machst mich schrecklich müde,
Denk ich an dich, fallen mir die Augen zu.
Oh , das klingt vielleicht jetzt rüde,
Mir bringst du nur die ewige Ruh.
Nur selten läufts hier richtig aus dem Ruder
Kaum hat sich wer in irgendwas verstrickt.
Kommt mal kein Schlaf, dann kommt halt Schlafes Bruder
Und dabei ist noch jeder eingenickt.
Ref.
Diese Stadt hat ungeheuren Schlafbedarf,
Sag jetzt nicht, du hast das nicht gewusst.
Diese Stadt, die hält extremen Winterschlaf,
Der geht halt von September bis August.
Oh, du ersparst mir manchen Kummer,
Ansonsten schlaf ich einfach drüber weg.
Ich lieg wie du in allertiefstem Schlummer.
Und rühr mich über Stunden nicht vom Fleck.
Die meiste Zeit seh ich dich selig dösen,
Grad deshalb fühl ich mich so wohl bei dir.
Wer dauernd pennt, der kann sich niemals lösen,
Drum bleiben auch so viele Menschen hier.
Ref.
Diese Stadt hat ungeheuren Schlafbedarf,
Sag jetzt nicht, du hast das nicht gewusst.
Diese Stadt, die hält extremen Winterschlaf,
Der geht halt von September bis August.
Sei¹s Scheidung, Ärger, oder ein Zerwürfnis
Die kommen hier so gut wie gar nicht vor.
Davor schützt das riesengrosse Schlafbedürfnis,
Dann heisst¹s: Komm, wir legen uns aufs Ohr.
Jetzt wird es langsam Abend, es ist noch nicht mal acht,
Im Zentrum weit und breit kein Schwein zu sehn.
Du bist für mich die Stadt, die einfach niemals wacht
Und längst bin ich zu müde, um zu gehn.
Ref.
Diese Stadt hat ungeheuren Schlafbedarf,
Sag jetzt nicht, du hast das nicht gewusst.
Diese Stadt, die hält extremen Winterschlaf,
Der geht halt von September bis August.
© Thomas C. Breuer Rottweil 25.09.2009 (IC S-MZ)
