Deutsche far niente.
Alles über Italien und den Italiener in uns.
Eine Reise in den Süden
Thomas C. Breuer liest, spricht, singt und schreit (ggf.)
Texte über unsere italienischen Nachbarn
Catarina Valente und Spaghetti bolognese, die erste Brennerbezwingung und die erste Eisdiele um die Ecke, der Lido von Rimini und das San-Siro-Stadion, Lambrusco und Vespa, im Grunde konnte nach dem Krieg gar nichts schief gehen zwischen Deutschen und Italienern, die Klischees sind einfach zu schön. Bis auf den heutigen Tag, gelegentlichen atmosphärischen Störungen zum Trotz, hat sich diese Liebe erhalten: Espresso und Cappucino haben deutsche Plörren verdrängt, Pizza ist gleich nach Döner das Nationalgericht, unser Kanzler mag Bruno Bruni und Brioni, das ganze Land steht in glühender Verehrung zu Guiseppe Trappatoni, die Deutschen lieben Verona heiss und innig, ganz gleich ob die Arena oder die Feldbusch, und sind hundertpro pro: Prosecco.
Aber kennen wir unsere südlichen Nachbarn wirklich?
Eine Reise in den Süden führt den Besucher nach Genua und Rom, nach Sizilien, in den Vatikan und nach sonstwo auf dem Stiefel. Eine Reise in den Süden führt ebenso durch den Magen wie durch den Kopf. Keine Kaffeefahrt - es gibt latte macchiato! Eine Reise in den Süden führt durchaus auch durch die Bundesrepublik, mit Kurzgeschichten, Gedichten, Frechheiten und mindestens einem Lied. Breuer kratzt ein wenig an den Mythen herum, so dass sich mancher Mitreisende am Ende fragen muss, ob wir Deutsche nicht vielleicht gar die talentierteren Italiener sind. Nicht umsonst geistert seit einiger Zeit das Wortspiel vom "deutsche vita" durch die Gazetten.
Der Autor war auch schon mal in Italien.
Buon divertimento!
